TAG | Internetsperren
Diese Frage stellte die von mir so überhaupt nicht geschätzte Justizministerin Claudia Bandion-Ortner. Geantwortet haben darauf unter anderem Gerald Bäck (der seinen Text dankenswerter Weise auch gleich auf internetsperren.at gestellt hat) und doppeldenk (Antworten – Bandion-Ortner selbst kann das übrigens nicht besonders gut). Die “Presse” berichtet aktuell ebenfalls über Kritik an Internetsperren.
Dieser Beitrag dient nur dazu, Aufmerksamkeit auf Internetsperren.at zu lenken. Dort gehe ich etwas ausführlich darauf ein, dass mehrere große Medien wie die Presse (Beitrag Nr.1), FORMAT, Ö1, OÖ Nachrichten, ua (Beitrag Nr.2) das Thema aufgegriffen haben und darüber berichten.
Für österreichische Verhältnisse sehr schnell, sogar bevor das deutsche Gesetz beschlossen ist, holt der oberösterreichische Landtag die deutsche Diskussion über Internetsperren nach Österreich. Internetsperren, darunter versteht man, dass Provider den Zugang zu einer bestimmten Seite (der Landtag wünscht sich dies für alle kinderpornographischen Seiten) sperrt.
Das klingt schön, ist aber für die Täter ein leicht zu umgehende Hindernis. Dabei ensteht aber die Gefahr, dass die Filter missbraucht werden um andere unliebsame Webseiten zu sperren. Eine Entwicklung die sich in Deutschland bereits abzeichnet, wo auch Seiten, bei denen eine Urheberrechtsverletzung nicht ausgeschlossen werden kann mit dem “Kinderporno-Filter” blockiert werden sollen.
Deshalb habe ich die Seite Internetsperren in Österreich online gestellt und lade alle ein sich einzubringen, durch Kritik, Mitarbeit, das Schreiben von Beiträgen, uvm…




