mea culpa
Das ist grauslich. Ich kann nur um Entschuldigung bitte, wer immer es (er)hört. Bin ich doch auf kritische Distanz zu den Objekten meines Interesses bedacht, und auch ein wenig vorsichtig bemüht in der Wahl meiner Wörter – und dann das! Mir!
In seinem Kommentar zu einem vorangegangenen Eintrag, weißt Gerhard Weber zu recht darauf hin, dass ich der Falle erlegen bin, in Politikersprech zu verfallen, ich zitiere aus dem Kommentar: “Man wird Ideen und Aussagen des politischen Gegners wohl öfter als nur einmal für “grauslich” halten. Der Grüne hält die BZÖ-Deportationspläne für “grauslich”, der FPÖler hält die Idee für “grauslich”, dass Homosexuelle vorm Standesbeamten heiraten dürfen.”
Das Wort “grauslich” ist zu einer inhaltsarmen Anwurfmöglichkeit für Politiker unter sich,vor anderen, geworden. Ich möchte mich daran nicht beteiligen, und halte hiermit fest, dass ich besagte Äußerungen auf die sich bisher von mir aus, das “grauslich” bezogen hat, von mir nun als “widerlich”, “ekelhaft”, “abstoßend” gesehen wird.
Danke und eine gute Nacht!


