Interviews zur ÖH-Wahl
FM4 hat die Spitzenkandidaten der in der Bundesvertretung sitzenden Fraktionen zum Interview gebeten. Diese sind auf der FM4-Homepage zum Nachlesen bzw. -hören (ich empfehle zu lesen, die Leute haben teilweise anscheinend keine Medienschulung erfahren und stottern irgendwas dahin, das die Redaktion dann in einen sinnvollen Satz gepackt hat). Philipp Schrangl, Spitzenkandidat und Obmann des RFS
“Also von GRAS und VSSTÖ unterscheiden wir uns ganz grundlegend, weil die den Kampf gegen uns als Hauptargument ansehen.”
“Wir werden stigmatisiert. Alles, was freiheitlich ist, ist böse.”
Zum Interview Sebastian Wisiak, Spitzenkandidat und Bundesvorsitzender des KSV
“…in Wirklichkeit gibt es dort [in Kuba, Anm.] in manchen Fällen mehr Mitbestimmung als bei uns.”
Zum Interview Alegra Raising, Spitzenkandidatin und Bundesvorsitzende der JULIs
Finanzkrise? “Ist schlimm, sollte man aber nicht versuchen mit Konjunkturpaketen oder sonstigen staatlichen Eingriffen zu retten.”
“Frauen haben ihr Recht schon, sie müssen es sich nur nehmen. Da sollte es mehr Coachingprogramme geben, die natürlich nicht verpflichtend sind, sondern freiwillig, die einen dann für den Berufsalltag und auch für Konfliktsituationen vorbereiten, dass man sich dann als Frau auch durchsetzen kann.”
Zum Interview Sophie Wollner, Spitzenkandidatin des VSStÖ
“Ich bin kein SPÖ-Mitglied. Ich war auch nie SPÖ-Mitglied.”
“Ich bin absolut eine Verfechterin von Frauenquoten, weil ich glaube, dass es mal eine 50:50-Aufteilung geben muss, bevor man von tatsächlicher Gleichberechtigung sprechen kann.”
Zum Interview Manfred Menhart, Spitzenkandidat der Fachschaftslisten
“Die Leute können sehr schwer damit umgehen, dass es eine Vetretung gibt, die sich wirklich in kein politisches Lager drängen lassen will.”
Zum Interview Sigrid Maurer, Spitzenkandidatin der GRAS
“Es gibt immer wieder Dinge, wie dieser Efgani Dönmez oder so, das ist hart.”
Johannes Voggenhuber “Gut, dass er weg ist.”
Zum Interview Samir Al-Mobayyed, Spitzenkandidat der AG
“…Gesellschaftspolitik ist zweitrangig…”
“Wenn man sich von vornherein in die Ecke stellt und sagt nein man will das nicht und man geht gleich demonstrieren, dann wir man leider nicht mehr ernstgenommen. Und das halt der große Kritikpunkt unserer Seite an die linken ÖH-Fraktionen.”
Zum Interview Außerdem habe ich allen Fraktionen die an der Uni Graz antreten eine E-Mail mit ein paar Fragen geschickt, um die Antworten auf Feuerhaken.org zu veröffentlichen. Mal sehen, ob was zurückkommt.



also ich halte ein striktes festhalten an der quote 50:50 für problematisch, erinnert mich an den ethnischen proporz in südtirol.
ich finde deine seite übrigens super, bin auch grad dabei sowas in der art aufzuziehen ;)
lg