Der alltägliche Austrofaschismus
Der “Standard” hat ein Interview mit Robert Menasse geführt, in dem es, ausgehend von der kommenden Verschärfung des Fremdenrechts, um ganz speziell österreichischen Rassismus, Faschismus, Rechtsextremismus und austrofaschistische Kontiunität geht. Und ich kann dazu nur sagen, Robert Menasse hat uneingeschränkt Recht. Es zeigt sich wiedereinmal das er auf diesem Themengebiet einer der klügsten Köpfe des Landes ist, einer jener, auf die man hören sollte…


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[...] gebildeter Mensch in einem Interview seine Meinung zu einem brisanten Thema geäußert. Dem einen gefällt die Meinung, dem anderen wohl weniger. Wie auch [...]
»uneingeschränkt recht« soll er also haben. davon abgesehen, dass sowas sowieso selten vorkommt und davon abgesehen, dass (mir) dieses interview wenig platz für differenzierte auseinandersetzung lässt, darf ich eine stelle herauspicken. Mensasse meint gegen ende hin, österreichs regierungspolitik sei rechtsextrem. das hat gereicht, der lebenszeit, die es gebraucht hat, den text zu lesen, nachzutrauern.