Internetsperren: Wieso eigentlich nicht?

Diese Frage stellte die von mir so überhaupt nicht geschätzte Justizministerin Claudia Bandion-Ortner. Geantwortet haben darauf unter anderem Gerald Bäck (der seinen Text dankenswerter Weise auch gleich auf internetsperren.at gestellt hat) und doppeldenk (Antworten – Bandion-Ortner selbst kann das übrigens nicht besonders gut). Die “Presse” berichtet aktuell ebenfalls über Kritik an Internetsperren.

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No Responses to “Internetsperren: Wieso eigentlich nicht?”

  1. internetsperren wg. kinderpornografie zu verlangen hat ungefähr die gleiche dumme logik wie die papierindustrie für die schlechten nachrichten in der zeitung verantwortlich zu machen.

  2. the SAW sagt:

    das is mal ein spitzen vergleich :) gefällt mir so kapiert es der dümmste beführworter

  3. mit solchen vergleichen nimmt man menschen, die sich eigentlich mit der thematik nicht wirklich auskennen sofort den wind aus den segeln.

    es geht aber auch darum, mit dem vergleich die tatsächichen zusammenhänge bzw. falsche schlüsse offensichtich zu machen und so zum kern der problematik zu dringen. mit internetsperren tut man nämlich genau nix gegen kinderpornografie, und wenn ich den vergleich weiterspinne, das wär so, als würd man zeitungen verbieten wollen, um damit die schlechten nachrichten aus der welt zu schaffen.

  4. Wundervolle Frauen, sehr geehrte Männer!

    Es ist doch klar, was die wollen: Zensur. Es reicht längst nicht mehr, sich darüber aufzuregen. Wir müssen einen bundesdeutsch-österreichischen Widerstand organisieren, denn nach Lage der Dinge hat die SS in beiden Ländern überlebt, und handelt auch konzertiert.

    Mit herzlichen Grüßen

    Ihr

    Winfried Sobottka, Sprecher von United Anarchists in Deutschland.

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